Freunde von Ensemble Oktoplus

Nicholas Rimmer, Pianist

Nicholas Rimmer (Klavier)

 

Der deutsch-englische Pianist Nicholas Rimmer studierte Musikwissenschaft in Cambridge und war während des Studiums Organist in der Kapelle von Clare College.
Anschließend setzte er seine Ausbildung in Deutschland fort; er studierte Klavier an der Hochschule für Musik, Theater und Medien, Hannover bei Prof. Christopher Oakden, und anschließend Liedgestaltung in Berlin und Kammermusik in Köln. Sein starkes Interesse in all diesen verschiedenen Genres führte zu einer erfolgreichen und vielseitigen Karriere mit zahlreichen Auftritten bei wichtigen europäischen Festivals und in renommierten Konzertsälen wie der Wigmore Hall in London, dem Münchner Gasteig, der Laieszhalle Hamburg und der Tonhalle Zürich. Als Solist spielte er mit den Hamburger Symphonikern, der Manchester Camerata, den Heidelberger Symphonikern und dem Londoner Ensemble Aurora.

Im Jahre 2006 gewann Nicholas Rimmer den Deutschen Musikwettbewerb im Fach Klavierpartner, und wiederum 2010 als Mitglied des Leibniz-Klaviertrios. Seit 2007 spielt er regelmäßig zusammen mit dem Bratscher Nils Mönkemeyer, ihre erste gemeinsame CD für Sony ‘Ohne Worte’ wurde mit dem ECHO-Klassik Preis ausgezeichnet.

Als Liedbegleiter war Nicholas Rimmer im Jahr 2009 Preisträger des Internationalen Schubert-Wettbewerbs in Dortmund. Er hat viele Liederabende gestaltet, u.a. mit Ronan Collett, Sylvia Schwartz, Simon Bode und Ania Vegry, und war 2009 offizieller Begleiter der Gesangswertung beim ARD Musikwettbewerb. 2011 war er Mitbegründer der Konzertreihe ‘Klangwerk LIED’ in Freiburg, in der anspruchsvolle und innovative Liederabende präsentiert werden. Erwähnenswert ist außerdem Nicholas Rimmers Zusammenarbeit mit dem Mädchenchor Hannover unter Gudrun Schröfel und im Trio Belli-Fischer-Rimmer, welches Musik für die einzigartige Kombination Posaune-Schlagzeug-Klavier zur Aufführung bringt.

Nicholas Rimmer hat CDs für Sony, Thorofon, Rondeau, Genuin und cpo eingespielt und war in vielen Konzertaufzeichnungen und Produktionen bei Rundfunkanstalten in Deutschland sowie bei BBC Radio 3 zu hören.  Im Januar 2011 erschien beim Label MVH Music seine erste Solo-Einspielung ‘Acht Sauschneider und andere Improvisationen’, die von der Fachpresse hochgelobt wurde. Im Dezember 2011 wurde Nicholas Rimmer in der Kritikerrubrik des Fachmagazins Fonoforum als einer der ‘Nachwuchskünstler des Jahres’ nominiert. Für 2012 sind weitere CD Veröffentlichungen als Solist und mit dem Leibniz Trio geplant, sowie eine Gesamteinspielung der Werke für Violine und Klavier von Wolfgang Rihm für Naxos.

Gegenwärtig unterrichtet Nicholas Rimmer Kammermusik und Klavier an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover.

Julia-Maria Kretz, Violinistin

Julia-Maria Kretz (Violine)

 

Ihr Violinstudium begann sie bei Thomas Brandis an der Universität der Künste Berlin. Zusätzlich erhielt sie Unterricht von Josef Suk in Prag.
Als Kammermusikerin konzertierte Julia-Maria Kretz unter anderem beim Schleswig- Holstein Musik-Festival, beim Festival Junges Prag, beim Dubrovnik Festival “Julian Rachlin And Friends“, beim Internationalen Kammermusikfestival Utrecht und bei den Mozarttagen Salzburg und machte Aufnahmen für den WDR, NDR, SWR und den Tschechischen Rundfunk sowie für Radio France und NAXOS. Seit 2004 ist sie Mitglied des Kammermusikensembles Spectrum Concerts Berlin mit eigener Konzertreihe im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie. 2001 wurde sie Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes. Mit ihrem Klaviertrio wurde sie Preisträgerin des Internationalen Kammermusikwettbewerbs “Premio Vittorio Gui“ in Florenz (2004), des Felix-Mendelssohn- Bartholdy-Wettbewerbs in Berlin (2005) und des Internationalen Kammermusikwettbewerbs “Trio di Trieste“ in Trieste. 

Rudens Turku, Violinist

Rudens Turku (Violine)

 

„Rudens Turku is a gifted and confident violinist with a gorgeous sound. His playing is unfailingly elegant and optimistic.“ (Fanfare Magazin, USA) Es sind sein ganz besonderer Tonfall, Mühelosigkeit und höchste Virtuosität, die Rudens Turku auszeichnen. Der in Tirana/Albanien geborene Geiger ist in der Lage, so gut wie jeden Gefühlszustand auf seinem Instrument mit großer Einfühlsamkeit auszudrücken: „In seinem Spiel liegt eine tiefe Leidenschaft, die von innigster Süße bis zu überwältigender Wucht reicht.“ (Münchner Merkur) Mit 14 Jahren kam Turku nach Deutschland, um bei Violin- und Pädagogenlegende Ana Chumachenco an der Münchner Musikhochschule zu studieren. In wenigen Jahren schaffte er den Weg auf die renommiertesten Konzertbühnen der Welt und wird seither immer wieder – sei es in der Münchner Philharmonie, der Wigmore Hall in London oder der Carnegie Hall in New York – frenetisch gefeiert. Begegnungen mit Persönlichkeiten wie Neeme Järvi, Ida Haendel oder Lord Yehudi Menuhin prägten ihn menschlich wie künstlerisch. Neben seiner solistischen Karriere liegt ihm besonders die Förderung musikalischer Talente am Herzen. 2012/13 gastierte er u.a. in der Wigmore Hall und unternahm seine erste Asientournee mit neun Aufführungen in China und Taiwan.

Rüdiger Ludwig, Kontrabassist

Rüdiger Ludwig (Kontrabass)

 

Rüdiger Ludwig wurde 1970 in Mainz geboren und erhielt seinen ersten Kontrabassunterricht mit 15 Jahren. Nach einem Jahr wurde er in das Bundesjugendorchester aufgenommen und erhielt Unterricht am Konservatorium in Mainz. Zwei Jahre später führte er seine Studien bei Günter Klaus an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt weiter. 1991 wurde er in das Jugendorchester der Europäischen Union aufgenommen und spielte dort als Solo-Kontrabassist unter der Leitung von Dirigenten wie Claudio Abbado, Bernard Haitink, Carlo Maria Giulini, Mstislav Rostropovich, Vladimir Ashkenazy und James Conlon. Nach jeweils einem Jahr in den Orchestern des Staatstheaters in Mainz und dem Sinfonieorchester des Saarländischen Rundfunks wurde Rüdiger Ludwig 1995 stellvertretender Solo-Kontrabassist der NDR Radiophilharmonie, mit der er seitdem Konzerte sowohl für Radio als auch für Fernsehen in Deutschland und Ländern wie Japan, Brasilien, Spanien, Argentinien, Polen, Italien, Schweiz, Frankreich und Norwegen gibt. 

Daneben spielt Rüdiger Ludwig regelmäßig als Gast bei den Philharmonikern Hamburg, dem WDR Sinfonieorchester Köln, dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt, dem Lucerne Festival Orchestra und dem Norwegian Chamber Orchestra. Rüdiger Ludwig machte Aufnahmen für den NDR, sowohl solistisch als auch kammermusikalisch als Mitglied des Ensembles Oktoplus mit anderen Solisten der NDR Radiophilharmonie. Dazu erscheint er regelmäßig auf Kammermusik-Plattformen mit Künstlern wie Isabelle van Keulen, Ulrike Payer und dem Leopold String Trio. Rüdiger Ludwig spielt auf einem Kontrabass von Sébastien Philippe Bernardel »Bernardel Père« von 1856.

Kerstin Ingwersen, Oboistin

Kerstin Ingwersen (Oboe)

 

Kerstin Ingwersen, geboren in Erlangen, absolvierte ihr Studium der Oboe bei  Prof.Ingo Goritzki (Stuttgart),  Prof. Klaus Becker (Hannover) und  Prof. Günther Passin (München).

Nach einem Engagement als Solo-Oboistin bei den Brandenburger Symphonikern erhielt Kerstin Ingwersen 1994 die Stelle der 1. Solo-Oboistin im Deutschen Symphonie Orchester Berlin unter Vladimir Ashkenazy und Kent Nagano. Zahlreiche Konzertreisen als Solistin und Orchestermusikerin führten sie nach Japan, Australien, Südamerika, in die USA und durch ganz Europa.

Im Jahr 2000 wechselte Kerstin Ingwersen als Solo-Oboistin zur NDR Radiophilharmonie.

Sie ist gern gesehener Gast unter anderem beim NDR-Sinfonieorchester, den Bamberger Symphonikern, der Komischen Oper Berlin, dem Rundfunksinfonieorchester Berlin und der Bayerischen Staatsoper.

Regelmäßig tritt sie mit unterschiedlichsten Kammerensembles und als Solistin auf und lehrt an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover.

 

Uwe Möckel, Klarinettist

Uwe Möckel (Klarinette)

 

Uwe Möckel studierte in Freiburg bei Prof. Klöcker und in Frankfurt bei Prof. Löffler. Er erhielt während des Studiums verschiedene Förderpreise und war Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie. Von 1988 bis 1998 war er Mitglied des Ensemble Recherche Freiburg, das sich in dieser Zeit zu einem der bedeutendsten Ensembles für Neue Musik entwickelte.

Mit dem Ensemble Recherche konzertierte er auf allen wichtigen Festivals in Europa und spielte zahlreiche CD's mit Zeitgenössischen Werken ein.

Seit 1999 ist Uwe Möckel Solo-Klarinettist des Niedersächsischen Staatsorchesters Hannover. Als Solo-Klarinettist arbeitete er auch mit Orchestern wie den Bamberger Symphonikern, dem Deutschen Sinfonieorchester Berlin und dem Bayerischen Staatsorchester zusammen. Außerdem hat er seit dem Semester 2012/2013 einen Lehrauftrag für Klarinette an der Musikhochschule in Hannover angenommen.